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AgroCleanTech Newsletter Mai 2026

AgroCleanTech Newsletter Mai 2026

‍Newsletter Mai 2026

Aktivitäten des Verein AgroCleanTech

 

 

AgroCleanTech-Tagung: 09. Juni 2026

 

Unter dem Titel „Landwirtschaft der Zukunft: Energie intelligent nutzen, speichern und vermarkten“ findet am 09. Juni 2026 an der BFH-HAFL unsere nächste Tagung statt.



Die kommende Tagung bietet einen spannenden Überblick über aktuelle Entwicklungen und praxisnahe Lösungen im Bereich erneuerbare Energien in der Landwirtschaft.

 

Der erste Themenblock widmet sich der Windenergie. Fachreferate zeigen deren Rolle in der Schweizer Energiezukunft sowie konkrete Einsatzmöglichkeiten von Kleinwindanlagen und kombinierten Wind-Solar-Systemen auf dem Bauernhof.

 

Im zweiten Block stehen die Nutzung, Speicherung und Vermarktung von Energie im Zentrum. Diskutiert werden unter anderem Speichersysteme zur Optimierung des Eigenverbrauchs, die unterstützende Rolle der landwirtschaftlichen Organisationen sowie ein Praxisbeispiel zur Stromproduktion und Wirtschaftlichkeit auf dem Betrieb.

 

Ein besonderes Highlight ist die Besichtigung der Biomasse-Labore und der agriPV-Forschung an der BFH-HAFL. 

 

Vor der Tagung wird die Generalversammlung durchgeführt. Alle sind herzlich eingeladen – Gäste sind willkommen.


Programm und Anmeldung




agriPEIK - gute Neuigkeiten für die Landwirtschaft

 

Bis zum 30.04.2027 wird die agriPEIK-Energieberatung noch attraktiver: EnergieSchweiz erhöht die Förderung von bisher 50 % auf neu 60 %!

 

Das bedeutet für landwirtschaftliche Betriebe:

  • Mehr Unterstützung bei der Analyse ihre Energieverbrauchs
  • Senkung von Kosten und Emissionen - mit weniger Eigenaufwand

 

Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um den eigenen Betrieb fir für die Zukunft zu machen und von der erhöhten Förderung zu profitieren.

 

Weitere Informationen unter agrocleantech.ch

Projekte und Fachinformationen

 



PV-Anlagen und Netzstabilität: Neue Regeln zur Flexibilitätsnutzung

 

Mit dem weiteren Ausbau der Photovoltaik gewinnen Flexibilitätsmechanismen zunehmend an Bedeutung, um die Stabilität des Stromnetzes sicherzustellen. Die gesetzlichen Grundlagen dazu sind im Stromversorgungsgesetz (StromVG, Art. 17c) sowie in der Stromversorgungsverordnung (StromVV, Art. 19c) geregelt.

 

Demnach dürfen Verteilnetzbetreiber einen begrenzten Teil der Einspeiseleistung von PV-Anlagen steuern. Konkret können sie bis zu 3 % der jährlich erzeugten Energie am Anschlusspunkt abregeln – ohne Entschädigung. Zusätzlich ist ein Eingriff bei einer unmittelbaren Gefährdung des sicheren Netzbetriebs jederzeit möglich.

 

Für die technische Umsetzung dürfen Netzbetreiber intelligente Steuer- und Regelsysteme einsetzen, auch ohne vorgängige Zustimmung der Anlagenbetreiber. Die konkreten Regeln und Prozesse wurden mit dem Branchenleitfaden NRE – CH 2025 des VSE definiert, der verschiedene Umsetzungsoptionen beschreibt.

 

In der Praxis sind unterschiedliche Ansätze möglich: von fixen Einspeiselimiten (z. B. 70 % der installierten Leistung) über spannungsabhängige Steuerungen bis hin zu tariflichen Anreizen. Wichtig für Anlagenbetreiber: Eine Begrenzung auf 70 % führt in der Regel zu einem Ertragsverlust von unter 3 %. Zudem kann nicht eingespeister Strom oft direkt auf dem Betrieb genutzt oder in Batteriespeichern zwischengespeichert werden.

 

Zum Merkblatt: Was Anlagenbesitzer:innen wissen müssen

 

Mehr Informationen auf der Website des VSE: Neue Regeln bei der Einspeisung von Solarstrom

Plattform lokalerstrom.ch: Lokale Strommodelle verständlich erklärt

 

Neue Hilfsmittel für LEG

 

Super Neuigkeiten: Auf www.lokalerstrom.ch steht neu ein Tarifrechner zur Berechnung des Solarstromtarifs innerhalb einer geplanten LEG bereit. Zudem steht ein LEG-Mustervertrag bereit, der als Word heruntergeladen und an die Bedürfnisse der eigenen LEG angepasst werden kann. Beide Werkzeuge unterstützen bei der Planung und Gründung einer LEG ab 2026.



Biogasanlagen: Praxisbeispiele für mehr Klimaschutz in der Milchproduktion

 

Im Rahmen des Ressourcenprojekts KlimaStaR Milch besuchten die beteiligten Betriebe zwei Biogasanlagen und erhielten spannende Einblicke in die Praxis der Methanreduktion.

 

In Sihlbrugg wurde eine Kleinbiogasanlage vorgestellt, die zeigt, wie Hofdünger auf Betriebsebene effizient energetisch genutzt werden kann. Neben der direkten Energiegewinnung trägt sie wesentlich zur Reduktion von Methanemissionen bei.

 

Die Grossbiogasanlage in Moosseedorf demonstrierte, wie durch die Verarbeitung von Hofdüngern und zusätzlichen organischen Substraten im grösseren Massstab erneuerbare Energie erzeugt wird. Dabei wurde auch das Potenzial der Abwärmenutzung deutlich.

 

Die Besichtigungen unterstrichen: Die energetische Nutzung von Hofdüngern ist eine der wichtigsten Klimaschutzmassnahmen in der Schweizer Landwirtschaft. 

Publikationen

Energie auf dem Betrieb nutzen und vermarkten: Neue Datenblätter verfügbar

 

Wie können landwirtschaftliche Betriebe Energie effizient selbst erzeugen, nutzen und vermarkten? Antworten darauf liefern neue Datenblätter des Arbeitskreises „Energiemanagement“ im Interreg-Projekt Oberrhein ResKuh.

 

Die Unterlagen bieten einen kompakten Überblick über zentrale Technologien zur Energieerzeugung. Im Fokus stehen insbesondere Photovoltaik-, Solarthermie- und Biogasanlagen. Neben den technischen Grundlagen werden auch Möglichkeiten zum Eigenverbrauch sowie zur Einspeisung und Vermarktung von überschüssiger Energie aufgezeigt.

 

Die Datenblätter dienen als praktische Entscheidungshilfe für Betriebe, die ihre Energieversorgung optimieren und gleichzeitig einen Beitrag zur nachhaltigen Landwirtschaft leisten möchten.

 

Hier gehts zu den Datenblättern

 

Smart Energy District: Pilotprojekt der Hes-so

 

Mit dem Pilotprojekt «Smart Energy District» entwickelt die HES-SO gemeinsam mit Partnern wie Groupe E innovative Lösungen für ein zukunftsfähiges Energiesystem. Ziel ist es, auf Quartiersebene neue Ansätze für die Steuerung von Stromproduktion, -speicherung und -verbrauch zu testen und weiterzuentwickeln.

 

Hintergrund sind die grossen Veränderungen im Energiesystem: Der Ausbau von Photovoltaik, Wärmepumpen und Elektromobilität sowie neue Formen wie Energiegemeinschaften setzen die Stromnetze zunehmend unter Druck.

 

Im Rahmen des Projekts wird ein «intelligentes Quartier» aufgebaut, das mit einer digitalen Plattform ausgestattet ist. Diese ermöglicht das Monitoring und die Steuerung von Anlagen wie PV-Systemen, Batterien oder Elektrofahrzeugen, um das Netz optimal zu stabilisieren und Flexibilitäten besser zu nutzen.

 

Der Pilotstandort in der Westschweiz dient als reales Testfeld: Technische, wirtschaftliche und regulatorische Lösungen werden unter Praxisbedingungen erprobt und anschliessend auf andere Regionen übertragbar gemacht.

 

Das Projekt zeigt, wie durch intelligente Vernetzung und neue Geschäftsmodelle die Integration erneuerbarer Energien verbessert und gleichzeitig die Kosten für den Netzausbau reduziert werden können – ein Ansatz, der auch für landwirtschaftliche Betriebe zunehmend relevant wird.

 

Mehr Informationen: Hes-so

 

Kurse und Anlässe

‍ 

13. Mai 2026

‍Energiekongress 2026, Olma Messen St. Gallen, Mehr

‍ 

09. Juni 2026

AgroCleanTech-Tagung 2026 / Mitgliederversammlung, Mehr

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