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Sicher, sauber, kostenlos – so lassen sich die Vorteile der Sonne als Energiequelle auf den Punkt bringen. Selbst an grauen Herbsttagen können moderne Anlagen die diffuse Strahlung der Sonne nutzen und Energie erzeugen.

In der Schweiz liegen 90% der Landwirtschaftsbetriebe in einer Region, die sich dank der grossen Dachflächen für die Produktion von Energie aus Photovoltaikanlagen oder Solarkollektoren eignet.

Photovoltaik

Photovoltaikanlagen wandeln die Sonnenergie in Strom um. Dafür werden dünne Solarzellen auf Wohnhäusern, Ställen, Garagen, Maschinen- oder Lagergebäude montiert. Der erzeugte Strom wird in das allgemeine Stromnetz eingespeist und muss vom Stromversorger abgenommen wer-den. Falls die Stromproduktion nicht mit direkten Förderbeiträge (KEV) unterstützt wird, lohnt es sich Massnahmen zur Erhöhung des Eigenverbrauchs und Einmalvergütung (EIV) zu prüfen.

Solarthermie

Um aus Sonne Wärme zu erzeugen, werden schwarz beschichtete Metallplatten auf Dächern oder an Fassaden befestigt und von der Sonne erhitzt. Das in den Platten zirkulierende Wasser nimmt die Wärme auf und transportiert sie zu einem zentralen Wärmespeicher von wo sie in das Brauchwasser- und Heizungssystem eingespeist wird.

Potenzial Landwirtschaft bis 2030

Das Potenzial für die landwirtschaftliche Stromproduktion mit Photovoltaikanlagen beträgt bis 2030 1‘200 GWh/a.

Ca.  25% (166 GWh/a) des heute noch fossilen Wärmeverbrauchs der Wohngebäude in der Land-wirtschaft könnten bis 2030 über Solarthermieanlagen gedeckt werden.

Weiterführende Informationen

Begleitdokumente:

 Wie viel Strom oder Wärme kann mein Dach produzieren?